Werdersee-Wald für ALLE statt Seeblick für WENIGE!

Wer Bremen von oben betrachtet, stellt schnell fest, dass in der Mitte der Stadt eine große grüne Insel liegt: der Stadtwerder. Doch Bremen will nach und nach das Naherholungsgebiet in lukrativeren und nachgefragten Wohnraum „umgestalten“. Wohnraum ist in Bremen ein begehrtes Gut und die Stadt möchte finanzstärkeren Neubürgern gerne entsprechende Wohnungen bieten können. So entsteht auf dem Stadtwerder, einer schmalen Insel, zwischen einem Seitenarm der Weser und der eigentlichen Weser ein großes Wohnprojekt. Attraktiv wird die Lage auch durch den Zusatz „wohnen am Wasser“. Doch zwischen Bauzaun und Kleinen Weser steht ein Waldabschnitt, durch den sich nicht nur ein Fahrradweg zieht, sondern, der auch Heimat für Fledermäuse wurde – Mitten in der Stadt.

Heute hat die BI „Rettet den Stadtwerderwald“ die Aktivisten der Bremer Sozialen Bewegung „avanti“ und „Robin Wood“ eingeladen. Und so wurde unter realistisch nasskalten Bedingungen verschiedene Formen des Zivilen Ungehorsams geprobt. „Robin Wood“ wies einige Anwohner ins Baumklettern ein, während andere über Strategien von Sitz- und Stehblockaden am „Tag X“ diskutierten. Dieser tritt dann ein, wenn der grüne Bausenator Loske und die Stadt ihre Pläne ernst machen, und den bis zu 150m langen Abschnitt roden, Bäume umsägen lassen und so den künftigen Bewohnern „Seeblick“ verschaffen.
Für diesen Tag gibt es jetzt einige Ideen des passiven Widerstands – unter und auf den Bäumen.

schreibt http://de.indymedia.org/2009/10/263585.shtml

Laut endofroad.blogsport.de ist das hier das betroffene Gebiet:
http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&hl=de&t=h&source=embed&msa=0&msid=111907064152956684801.000476331b064646285ce&ll=53.067008,8.808417&spn=0.005583,0.01929&z=16

Und als Bild:

Update:
In dem betroffenem Gebiet sollen nach heftiger Kritik nurnoch „Sichtschneisen“ entstehen.


1 Antwort auf “Werdersee-Wald für ALLE statt Seeblick für WENIGE!”


  1. 1 Du 18. Oktober 2009 um 14:50 Uhr

    Und? ES geht doch bei beidem um die gleiche Region!
    Nur das der Indy Artikel darauf verweist das es auch zu weiteren Bebauungen kommen kann.

    Antwort
    Mein Kommentar auf Indymedia war einfach eine Ergänzug damit sich jeder das betroffene Gebiet(auch wenn in ihm nicht alle Bäume gefällt werden) nocheinmal angucken kann. Die Ergänzung hatte keinen Bezug zu einen anderen Kommentar.

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